Klaus Irmscher

28-01-2017

Davon kann ich ein Lied singen...

Gerade mit dem Kulturpreis der Stiftung Herzogtum Lauenburg ausgezeichnet, stellt der singende Geschichtenerzähler aus Mölln die Lieder seiner neuen CD vor. Da breitet eine Bahn-Mitreisende persönlichste Dinge vor ihm aus - redet aber gar nicht mit ihm … - dann wird sein Auto von einem hessisch babbelnden Computer-Hacker ferngesteuert - er macht sich lustig über zwei besoffene Klettermaxen mit Höhenangst - im Krog am See läßt er es sich gut gehen - und er erzählt von der Party bei einer aus dem Iran geflüchteten Freundin - sie wohnt in derselben Straße, in der er vor zig  Jahren aufwuchs - als sächsisches Flüchtlingskind.

Skurrile und berührende Alltagsgeschichten, teils selbsterlebt, teils aufgeschnappt oder erfunden liefern den Stoff für seine Lieder. Und das auf Hochdeutsch, Platt, Sächsisch und anderen Mundarten - je nach dem, wo die Geschichte spielt.

Klaus Irmscher schickt seine Zuhörer in ein Wechselbad aus Folk, Rock, Blues, Salsa, Rap und Renaissancemusik - passend zur Stimmung des Liedes. Seine Texte sind fein beobachtend, vielschichtig und - ein Augenzwinkern gehört immer dazu. Im Übrigen sprüht der Möllner Barde vor Kreativität - so werden auch seine treuesten Konzertbesucher Neues zu hören bekommen.

Klaus Irmscher:

Jahrgang 1949 - in seiner Jugend in Mölln Rockgitarrist - seit 1971 Liedermacher - Mitarbeit in Münchener Kleinkunstbühne KEKK - 1989-92 Schauspielausbildung - 1990 Schauspiel-Engagement in Japan. Seit 1994 zahlreiche Auftritte in ganz Deutschland. Von 2005 bis 2009 Mitglied der Gruppe Liederjan. 2016 erhielt er den Kulturpreis der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

 CDs: "Mittendazwischen", "Der mit dem Koi schwimmt", "Das Kurschattenkabinett", "Genarrt, geäfft, geEulenspiegelt", dazu ein gleichnamiges Songbook mit 42 eigenen Eulenspiegel-Liedern - und ganz neu die CD   "Davon kann ich ein Lied singen".

www.klaus-irmscher.de

Ort: Lohgerberei Mölln - 20.00 Uhr

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